Über mich:

Ich bin inzwischen über 50 Jahre alt und  habe seit 30 Jahren immer Hunde gehabt. Ich kann mir auch ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Schon als Kleinkind waren Hunde, zum Leidweser meiner Mama, meine große Leidenschaft. Jeder Hund, der mir über den Weg lief, musste von mir geknuddelt werden. Da ich als Kind keine eigenen Hunde haben durfte, waren viele Hunde aus der Nachbarschaft eben "meine Hunde". Andere Jugendliche gingen in die Disco. Ich war die meiste Zeit mit irgendeinem Hund unterwegs.

Nachdem ich meine 1.eigene Wohnung hatte, war auch endlich die Zeit für einen eigenen Hund gekommen. Glücklicherweise gab es im erweiterten Bekanntenkreis Hundewelpen. So bekam ich "den dicken Pit".

Pit

Der war nicht wirklich dick aber weil er so groß und einfach nur ein Teddybär war, wurde er von allen so genannt. Pit war einfach nur ein Traum. Ich habe sofort viel mit ihm gearbeitet und das Ergebnis konnte sich schnell sehen lassen. Seit seinem ca. 7. Lebensmonat hatte er nie mehr ein Halsband an und ich hatte nie mehr eine Leine bei mir (das war damals tatsächlich noch möglich

Er begleitete mein Leben 11 ½ Jahre lang und als er starb, brach erstmal für mich eine Welt zusammen. Ich wusste zunächst gar nicht, wie es weiter gehen sollte ... ohne Pit ???

Nach 4 Monaten ohne Hund (mit die schlimmsten meines Lebens) bekam ich eine Email von Freunden mit dem Text "Du ohne Hund ist wie Köln ohne Dom. Schau mal, der sitzt im Tierheim und braucht dringend ein neues Zuhause".

ben

Das war Liebe auf den 1. Blick und so zog kurze Zeit später Ben bei mir ein. Nach 1 Jahr, das ich brauchte, um aus Ben einen "gesellschaftsfähigen" Hund zu machen (er war in den ersten Monaten seines Lebens schwer misshandelt worden und daher sehr misstrauisch allem und jedem gegenüber) begann ich beim DRK Köln mit der Rettungshundearbeit. Nach 2 Jahren bestanden wir die 1. Trümmerprüfung und ein halbes Jahr später  waren wir auch geprüftes Rettungshundeteam in der Sparte Fläche.

ben und ich

ben arbeit 1ben arbeit 2

ben im schnee

ben abseilen

Ben ist mit 11 Jahren nach vielen, vielen Einsätzen in Rente gegangen und leider kurze Zeit später, im Alter von nur 11 Jahren und 7 Monaten über die Regenbogenbrücke gegangen. Etwa 6 Wochen vorher ist Jazz in Ben’s Fußstapfen getreten und ich war sehr froh, dass sie schon bei mir war, als ich mich von Ben verabschieden musste.

Ich bin sowohl Pit als auch Ben für jede Minute unendlich dankbar, die wir miteinander verbringen durften und hoffe, beide auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke einmal wieder zu sehen.

Ich habe die Rettungshundearbeit beim DRK Köln insgesamt fast 12 Jahren gemacht und war davon 9 Jahre als Ausbilderin tätig

margit iglo

... aber auch oft als "Opfer", wie hier in einem Iglo in einer Ausbildungswoche in Thüringen.

Aus persönlichen Gründen habe ich das DRK Ende 2012 verlassen.

Während meiner Zeit in der Rettungshundestaffel lernte ich Nina Orth kennen und über sie dann Karin (vom schwarzen Panther). Ich besuchte Karin ca. 2 Jahr bevor ich Jazz bekam (Ben war zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre alt) und schnell wurde mir klar, dass ich irgendwann einen Hund aus dieser Zucht haben möchte. Dort sah ich Schäferhunde, wie ich sie mir vorstelle: mit geradem Rücken, langem dichten Fell, temperamentvoll und mit tollem Charakter.

2 Jahre später (2011) zog dann Jazz Girl Early Fly vom schwarzen Panter bei mir ein.

Als ich Jazz gekauft habe, habe ich nicht einem im Traum daran gedacht, eines Tages zu züchten. Karin hat mich an die Hand genommen und so bekam Jazz im Juni 2013 ihre ersten Babys. Aus diesem Wurf ist Annie bei mir geblieben.

Alle 11

Wenn Ihr mehr über Jazz und Annie sehen möchtet, schaut bitte unter "meine Hunde"